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Mit Passguard hilft Vooruit seinen Kunden wirklich, voranzukommen: Inspektion und Reparatur

Wenn Unternehmen einen externen Sicherheitsdienstleister beauftragen, erhalten sie oft Berichte voller technischer Erkenntnisse, bleiben aber bei der Nachverfolgung auf sich allein gestellt. Earth Grob, Business Unit Manager Cybersecurity bei Vooruit, sieht darin einen grundlegenden Fehler im Cybersecurity-Markt.

„Analyse und Erkennung werden oft durchgeführt, aber die Verantwortung, das Problem tatsächlich zu beheben, liegt beim Kunden. Da gehört sie nicht hin“, sagt Earth. „Im MSP-Markt gibt es nur wenige Unternehmen mit einem eigenen Sicherheitsteam. Oft endet es mit einem teuren Bericht eines MSSP. Aber damit hat der Kunde das Problem immer noch nicht gelöst. Wir wollen einen Schritt weiter gehen: nicht nur die Inspektion durchführen, sondern auch der Mechaniker sein, der das Problem behebt.“

Vooruit sieht die Rolle der MSPs als eine einzigartige Chance. Dank ihrer engen Beziehungen zu Kunden und ihrer Verantwortung für Betriebszeit und Servicequalität können sie die Kunden auch in puncto Sicherheit komplett entlasten.

Infostealer: Ein blinder Fleck, den Earth selbst entdeckte

Als Pentester verbrachte Earth Jahre damit, in durchgesickerte Datenbanken einzutauchen. Sein Fazit: Für Angreifer sind die meisten dieser Daten wertlos. „Normalerweise waren die Passwörter veraltet oder MFA war aktiviert. Als Angreifer hat mir das nicht viel genützt“, erklärt er.

Doch mit der Zeit sah er ein neues Phänomen auftauchen: Infostealer. „Diese Schadsoftware greift sich Session-Tokens direkt von infizierten Geräten ab. Das bedeutet, dass man die MFA komplett umgehen kann. Mir wurde klar, dass hier die Dinge schieflaufen. Für Organisationen ist das ein blinder Fleck, da Infektionen auf Shadow-IT oder unverwalteten Geräten oft völlig unbemerkt bleiben. Das mussten wir angehen.“

Die Zusammenarbeit mit Passguard

Während des Cyber Innovation Day lernte Vooruit Passguard kennen. Die Chemie stimmte sofort, sowohl technisch als auch kulturell. „Viele Akteure auf dem Markt sind nicht völlig transparent darüber, wie sie an ihre Daten gelangen. Mit Passguard sahen wir die gleichen technologischen Ergebnisse, jedoch auf ethische Weise und aus den Niederlanden gewonnen. Das war für uns ausschlaggebend, da wir uns bewusst für europäische Alternativen entscheiden. Es passt perfekt zu unserer Vision“, erklärt Earth.

Integration in das SOC: Von der Log-Quelle zur Aktion

Vooruit hat Passguard als feste Log-Quelle in das eigene SOC integriert. Die Alarme werden über Splunk verarbeitet und bieten den Kunden ein weitaus realistischeres Bedrohungsbild: keine hypothetischen Risiken aus alten Datenbanken, sondern aktive Infektionen auf Geräten, die heute im Einsatz sind.

Konkret ergreift Vooruit die folgenden Maßnahmen:

  • Erkennen, welcher PC oder welches Gerät infiziert ist (oft Shadow-IT).

  • Forensische Analyse durchführen und die Schadsoftware lokalisieren.

  • Potenzielle weitere Infektionen in der Umgebung kartieren.

  • Das infizierte System bereinigen und wiederherstellen.

  • Richtlinien für konforme Geräte durchsetzen, um ein erneutes Auftreten zu verhindern.

„Erst heute Morgen haben wir einen Kunden darüber informiert, dass ein Redline-Stealer auf einem Windows-PC lief. Das sind keine hypothetischen Bedrohungen; das ist eine konkrete Maßnahme, die dem Kunden direkt zugutekommt.“

Kosten-Nutzen-Verhältnis: Zugänglich und effizient

Laut Earth ist der Wert von Passguard für Kunden nicht nur finanzieller Natur.

„Die Kosten sind relativ gering, insbesondere im Vergleich zu den Risiken. Was jedoch oft vergessen wird, ist, wie wenig organisatorischer Aufwand damit verbunden ist. Kunden benötigen keine zusätzlichen Teams oder Prozesse. Wir übernehmen sowohl die Überwachung als auch die Folgemaßnahmen. Das macht es nicht nur finanziell effizient, sondern auch organisatorisch schlank. Es ist eine der besten Sicherheitsinvestitionen, die man tätigen kann.“

„Dies ist der perfekte Zeitpunkt, um mit dem Monitoring zu beginnen“, schließt Earth. „Die Bedrohung wächst, aber die Lösung ist einfach und effizient. Für Organisationen, die Sicherheit ernst nehmen, ist das ein No-Brainer.“