Infostealer, erklärt.
Von der gestohlenen Session zum Sicherheitsvorfall.
Infostealer holen gespeicherte Passwörter, Cookies und Session-Tokens von einem Gerät und verkaufen sie innerhalb weniger Stunden. Erfahren Sie, wie dieser Handel funktioniert, warum er an EDR und MFA vorbeigeht, und prüfen Sie, ob Ihre Domain betroffen ist.
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Infostealer greifen Zugangsdaten, Cookies und Session-Tokens direkt vom Gerät ab und verkaufen sie in Dark-Web-Foren und auf Marktplätzen. Angreifer kaufen diesen Zugang und spazieren in Ihre Systeme, ohne dass ein Admin auch nur eine Phishing-Mail geöffnet hat.
Wo Passguard in einem Infostealer-Angriff ansetzt
Von der ersten Infektion bis zum Login ohne MFA und dem Moment, in dem Ihr Team benachrichtigt wird.
- Gerät infiziert Auf dem Gerät eines Mitarbeiters oder Dienstleisters, oft nicht verwaltet, läuft ein Stealer.
- Log wird zum Verkauf angeboten Zugangsdaten und Session-Tokens tauchen auf einem kriminellen Marktplatz auf.
- Hier erkennt Passguard es Das Angebot wird Ihrer Domain zugeordnet. Ihr Team erhält den Alert, mit den Sessions, die widerrufen werden müssen.
- Angreifer kauft die Session Gültige Tokens werden innerhalb weniger Stunden nach dem Angebot gekauft.
- Meldet sich als Ihr Mitarbeiter an MFA umgangen. Die gestohlene Session führt direkt in Ihre Systeme.
Warum Infostealer an Standard-Abwehrmaßnahmen vorbeikommen
EDR, MFA und Datenleck-Monitoring sehen jeweils einen Teil. Der Stealer-Handel findet in den Lücken dazwischen statt.
- Fakt
- >95 %der Infostealer-Infektionen beginnen auf nicht verwalteten Geräten
- Fakt
- >1,8 Millionenvon Stealern infizierte Geräte pro Monat
- Fakt
- Stundenzwischen Infektion und dem Verkauf der Session
Alles über Infostealer
Von der Funktionsweise von Stealern bis zu dem, was NIS2 und DORA von Ihnen erwarten.
Wie Infostealer funktionieren
Was Infostealer sind, wie sie arbeiten und wer gefährdet ist.
Erkennung & Monitoring
Wie Sie Infostealer-Infektionen finden und den richtigen Monitoring-Ansatz wählen.
- Wie kann ich Infostealer erkennen, die Zugangsdaten von meinem Unternehmen stehlen und verkaufen?
- So prüfen Sie, ob Ihr Unternehmen in Stealer-Logs auftaucht
- Infostealer-Überwachung vs. Breach-Monitoring
- Dark-Web-Überwachung vs. Infostealer-Überwachung
- Worauf man bei einem Tool zur Infostealer-Überwachung achten sollte
- Warum Antivirenprogramme und EDR Infostealer nicht erkennen
Angriffsmechanismen
Wie Infostealer sich verbreiten, Sessions stehlen und Zugänge auf kriminellen Marktplätzen verkaufen.
- Wie verbreiten sich Infostealer?
- Wie umgehen Infostealer die MFA?
- Was ist Session-Token-Diebstahl?
- Was ist ein Infostealer-Log?
- Was sind Infostealer-Marktplätze?
- Wie gestohlene Anmeldedaten im Darknet verkauft werden
- Wie nutzen Angreifer Infostealer-Logs, um sich Zugriff zu verschaffen?
- Was ist Malware-as-a-Service (MaaS)?
Prävention & Reaktion
Was zu tun ist, wenn ein Infostealer aktiv ist, und wie Sie künftige Risiken senken.
Stealer-Familien
Profile der wichtigsten aktiven Infostealer-Malware-Familien.
Compliance
Wie sich das Infostealer-Risiko auf europäische Regulierungsrahmen abbilden lässt.
Der Stealer-Handel, sichtbar pro Domain.
Der kostenlose Scan zeigt nur Infostealer-Infektionen, die mit Ihrer Domain verknüpft sind. Die Plattform ergänzt Infostealer-Spuren, Ziellisten, geknackte Passwörter, geleakte Konten und betroffene Konten aus Datenlecks, mit Alerts per E-Mail und Berichten für das Management.
Plattform entdecken- Infostealer-InfektionenInfizierte Geräte, offengelegte Sessions und Kontext zur Infektion.
- Infostealer-SpurenZugangsdaten aus ULP-Listen mit Bezug zu Infostealer-Aktivität, mit Kontext zur Quelle.
- ZiellistenKonten und Identitäten auf Ziellisten, die in Angriffskampagnen genutzt werden.
- Geknackte PasswörterEntschlüsselte Passwort-Hashes aus Crack-Listen.
- Geleakte KontenKonten und Zugangsdaten aus Sammlungen, Paste-Listen und anderen geleakten Datensätzen.
- Betroffene Konten aus DatenlecksKonten und Profile, die bei Datenlecks von Drittanbietern offengelegt wurden.
Alles, was Sie wissen müssen
Das Wichtigste, verständlich erklärt.
Ihre Frage ist nicht dabei? Kontaktieren Sie uns
Was sind Infostealer?
Infostealer sind Schadsoftware, die gespeicherte Passwörter, Browser-Cookies, Session-Tokens und Autofill-Daten von infizierten Geräten stiehlt. Die gestohlenen Daten werden zu Logs gebündelt und auf kriminellen Marktplätzen verkauft. So erhalten Angreifer gültige Zugangsdaten, mit denen sie MFA umgehen können. Mehr dazu in unserem Infostealer-Wiki.
Funktioniert Passguard mit unserem bestehenden Security-Stack?
Ja. Passguard braucht weder Integration noch Installation und ergänzt Ihre bestehenden Security-Tools, ohne Ihrem IT-Team zusätzliche Arbeit zu machen.
Erkennen unsere EDR-Tools Infostealer nicht schon?
Meistens nicht. Infostealer verbreiten sich typischerweise über nicht verwaltete oder private Geräte, die außerhalb der Reichweite klassischer EDR-Lösungen liegen.
Wie schnell sehen wir erste Ergebnisse?
Sie sehen sofort Ergebnisse. Nach dem Hinzufügen Ihrer Domains zeigt Passguard alle historischen Infektionen Ihres Unternehmens und überwacht danach laufend auf neue.
Schützt uns MFA vor Infostealern?
Nur teilweise. MFA stoppt einen Angreifer, der nur ein Passwort hat. Infostealer stehlen aber auch die Browser-Cookies und Session-Tokens, die nach einem erfolgreichen Login entstehen, sodass der Angreifer eine Session wiederverwendet, die MFA bereits bestanden hat. Das Widerrufen der offengelegten Sessions schließt diese Tür, deshalb zeigt Passguard genau, welche Sessions zu widerrufen sind.
Was sollten wir nach einer Infostealer-Infektion tun?
Widerrufen Sie die offengelegten Sessions und setzen Sie die Zugangsdaten aus dem Log zurück, isolieren und bereinigen Sie dann das Gerät. Prüfen Sie, zu welchen Diensten die gestohlenen Sessions Zugang gaben, und kontrollieren Sie dort die letzten Logins. Passguard zeigt pro Infektion Gerät, Malware-Familie, Konten und Sessions, sodass die Reaktion eine Checkliste statt einer Suche ist.