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Warum sind Infostealer gefährlich für Unternehmen?

Wenn das Gerät eines Mitarbeiters mit einem Infostealer infiziert ist – selbst wenn es sich um kein verwaltetes Gerät handelt –, erhält der Angreifer denselben Zugriff auf interne Systeme und Daten wie der Mitarbeiter über dieses Gerät. Dieser Zugriff stellt ein erhebliches Risiko für Organisationen dar und kann zu Datenpannen sowie Cyberangriffen führen.
Wenn das Gerät eines Mitarbeiters mit einem Infostealer infiziert ist – selbst wenn es sich nicht um ein verwaltetes Gerät handelt –, hat der Angreifer denselben Zugriff auf interne Systeme und Daten wie der Mitarbeiter über dieses Gerät. Dieser Zugriff stellt ein erhebliches Risiko für Organisationen dar und kann zu Datenpannen und Hacks führen.
Persönliche Daten, die in lokalen Dateien auf dem Gerät gespeichert sind, können beispielsweise gestohlen werden. Zudem kann der Angreifer den technischen Zugriff des infizierten Mitarbeiters auf interne Systeme ausnutzen, was insbesondere bei Geräten von IT-Mitarbeitern ein erhebliches Risiko darstellt. Darüber hinaus können Angreifer durch den Missbrauch aktiver Sitzungen, um sich als der Mitarbeiter auszugeben, Täuschungsmanöver anwenden, um weiteren Zugriff auf sensible Systeme und Informationen zu erhalten.
Eine der größten Gefahren eines Infostealers besteht darin, dass es sich um eine stille Bedrohung handelt. Im Gegensatz zu anderen Formen von Malware wie Ransomware, die aufgrund ihrer zerstörerischen Natur oft sofort Aufmerksamkeit erregen, agieren Infostealer im Hintergrund und haben es auf das wertvollste Gut eines Unternehmens abgesehen: Daten.
Wenn ein Infostealer unbemerkt Zugriff auf die Systeme einer Organisation erlangt, kann er monatelang Informationen stehlen, bevor er entdeckt wird. Bis dahin ist der Schaden oft bereits enorm. Dies umfasst nicht nur Passwörter, sondern auch Finanzinformationen, Kundendaten, interne Kommunikation und den Zugriff auf vertrauliche Systeme. Solche Datenpannen können zu Reputationsschäden, rechtlichen Problemen und Geldstrafen führen.
Zudem schaffen Infostealer ein Einfallstor für komplexere Angriffe. Die gestohlenen Daten können von Cyberkriminellen genutzt werden, um tiefer in die Infrastruktur eines Unternehmens einzudringen, beispielsweise indem sie sich als Mitarbeiter ausgeben oder in sensible Netzwerke infiltrieren. Dies ermöglicht es ihnen, Sabotage oder Spionage fortzusetzen, ohne dass das Unternehmen es bemerkt.
Kurz gesagt, Infostealer stellen eine stille und lang anhaltende Bedrohung dar. Unternehmen ohne angemessenen Schutz riskieren, dass ihre wertvollsten Vermögenswerte gestohlen oder missbraucht werden, was potenziell schwerwiegende finanzielle und betriebliche Folgen haben kann.
Lassen Sie sich sofort benachrichtigen, wenn infizierte Geräte und Sitzungen auf kriminellen Marktplätzen zum Verkauf angeboten werden.