Infostealer-Überwachung vs. Breach-Monitoring
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Verfasst von Hochzeit von Anthony
— Mitgründer
Kurzantwort
Die Überwachung von Datenpannen prüft, ob Ihre Anmeldedaten in bekannten Datenpannen auftauchen (historische Ereignisse, bei denen Datenbanken offengelegt wurden). Die Standardmaßnahme zur Behebung ist hierbei das Zurücksetzen des Passworts. Die Infostealer-Überwachung hingegen erkennt in Echtzeit, wenn Daten von aktiv infizierten Geräten – einschließlich aktiver Session-Token zur Umgehung der Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) – auf kriminellen Marktplätzen zum Verkauf angeboten werden. Eine lückenlose Transparenz erfordert beides: Die Überwachung von Datenpannen für historische Offenlegungen und die Infostealer-Überwachung für aktive, laufende Bedrohungen.
Überwachung von Datenpannen: Stärken und Grenzen
Die Überwachung von Datenpannen ist wertvoll, um festzustellen, wann Zugangsdaten von Mitarbeitern in durchgesickerten Datenbanken auftauchen. Dienste wie „Have I Been Pwned“ aggregieren bekannte Datenpannen und machen sie durchsuchbar. Die wesentliche Einschränkung besteht jedoch darin, dass diese Daten historisch sind. Die in Breach-Datenbanken gefundenen Zugangsdaten sind oft Jahre alt, wenn sie indexiert werden. Die Standardreaktion ist das Erzwingen einer Passwortänderung, was bei passwortbasierten Angriffen auch funktioniert. Bei gestohlenen Sitzungen, die zum Zeitpunkt der Infektion aktiv sind, hilft dies jedoch nicht.
Infostealer-Überwachung: Welchen Mehrwert sie bietet
Die Infostealer-Überwachung schließt die Lücke, die bei der Überwachung von Datenpannen offenbleibt. Wenn ein Gerät mit einem Infostealer infiziert wird, werden die gestohlenen Daten innerhalb weniger Stunden auf kriminellen Marktplätzen verkauft. Diese Daten enthalten Sitzungs-Token, die die meisten MFA-Methoden umgehen – eine Bedrohung, die durch Passwortänderungen nicht abgemildert werden kann. Nur der Entzug der Sitzung (Session Revocation) stoppt diesen Angriff.
Zusätzlich liefert die Infostealer-Überwachung den Gerätekontext: Welches Gerät wurde infiziert, welche Malware wurde verwendet und welche Sitzungen sind genau kompromittiert. Dies ermöglicht eine gezielte Reaktion anstelle von pauschalen Passwortänderungen.
Benötigen Sie beides?
Ja. Die Überwachung von Datenpannen deckt historische Offenlegungen von Zugangsdaten ab, während die Infostealer-Überwachung aktive Echtzeit-Bedrohungen abdeckt. Darüber hinaus gibt es Lecks und aufkommende Bedrohungen, die in keine der beiden Kategorien fallen. Passguard deckt beide Seiten ab: Es überwacht kriminelle Marktplätze auf gestohlene Sitzungen von aktiv infizierten Geräten und verfolgt gleichzeitig Datenpannen, Lecks und aufkommende Bedrohungen. So erhalten Sie eine einzige Plattform mit vollständiger Transparenz.
