Infostealer und die NIS-2-Konformität
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Verfasst von Hochzeit von Anthony
— Mitgründer
Kurzantwort
Die NIS2-Richtlinie verpflichtet Organisationen in wesentlichen und wichtigen Sektoren zur Implementierung risikobasierter Cybersicherheitsmaßnahmen, einschließlich der Erkennung von Bedrohungen und der Reaktion auf Vorfälle. Infostealer gehören zu den primären Vektoren für Erstzugriffe, und die NIS2-Anforderungen an die Lieferkette bedeuten, dass eine Infektion auf dem Gerät eines Lieferanten auch Auswirkungen auf Ihre eigene Organisation haben kann. Die Überwachung krimineller Marktplätze auf gestohlene Sitzungen unterstützt direkt die NIS2-Anforderungen zur Erkennung und Reaktion.
Was die NIS2-Richtlinie fordert
NIS2 verpflichtet Organisationen zur Implementierung von Maßnahmen für Risikoanalysen, Vorfallsbehandlung, Lieferkettensicherheit und Schwachstellenmanagement. Die Richtlinie legt besonderen Wert auf Früherkennung und schnelle Reaktion. Organisationen müssen in der Lage sein, Bedrohungen rechtzeitig zu erkennen und auf Vorfälle zu reagieren. Dies gilt direkt auch für Infostealer-Infektionen.
Warum Infostealer ein Risiko für NIS2 darstellen
Infostealer gehören zu den effektivsten Methoden, mit denen sich Angreifer ersten Zugang zu Unternehmen verschaffen. Der X-Force-Report von IBM verzeichnete eine Verschiebung von klassischem Hacken hin zum bloßen Einloggen, wobei Infostealer der wichtigste Türöffner waren. Für Organisationen im Anwendungsbereich von NIS2 – wie Energieversorger, Transportunternehmen, das Gesundheitswesen, digitale Infrastruktur und die Industrie – stellt dies eine konkrete, überwachungspflichtige Bedrohung dar.
Zudem bedeuten die NIS2-Anforderungen an die Lieferkette, dass auch Infektionen bei Drittanbietern, die Ihre Systeme betreffen, relevant sind. Ein Infostealer auf dem Gerät eines Lieferanten, der den Zugriff auf Ihre Systeme kompromittiert, ist ein Risiko, das Sie steuern müssen.
Wie Infostealer-Monitoring die Compliance unterstützt
Das Überwachen krimineller Marktplätze auf gestohlene Sitzungen (Sessions) unterstützt direkt die Erkennungs- und Reaktionsanforderungen der NIS2-Richtlinie. Es liefert eine frühzeitige Warnung vor kompromittierten Zugriffen und ermöglicht den Entzug von Sitzungsrechten vor einer Ausnutzung. Passguard wird bereits von Organisationen in NIS2-relevanten Branchen genutzt, darunter in den Bereichen Energie, Fertigung und Infrastruktur.
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