Was ist RedLine Stealer?
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Verfasst von Hochzeit von Anthony
— Mitgründer
Kurzantwort
RedLine war der am weitesten verbreitete Infostealer bis zum Jahr 2024, als er durch die „Operation Magnus“ – eine koordinierte Aktion von Strafverfolgungsbehörden – teilweise zerschlagen wurde. Trotz dieser Zerschlagung ist RedLine weiterhin aktiv im Umlauf und zielt auf Browser-Anmeldedaten, Autofill-Daten, Krypto-Wallets, VPN-Anmeldedaten und mehr ab. Obwohl Lumma ihn seither bei Neuinstallationen überholt hat, gehören RedLine-Protokolle nach wie vor zu den am häufigsten auf kriminellen Marktplätzen angebotenen Daten.
Geschichte und Operation Magnus
RedLine tauchte um 2020 auf und entwickelte sich aufgrund seiner einfachen Handhabung und der günstigen MaaS-Preise schnell zum dominierenden Infostealer. Im Jahr 2024 wurden im Zuge der Operation Magnus, einer gemeinsamen Aktion internationaler Strafverfolgungsbehörden, mehrere Infrastrukturserver von RedLine abgeschaltet. Dies störte die Bedrohung, beseitigte sie jedoch nicht: Der Quellcode der Malware war bereits weit verbreitet, und modifizierte Versionen kursieren weiterhin.
Was RedLine stiehlt
RedLine hat es auf Browser-Anmeldedaten, Cookies, Autofill-Daten, Krypto-Wallets, VPN-Anmeldedaten und FTP-Clients abgesehen. Es sammelt zudem Systeminformationen und kann Screenshots erstellen. RedLine-Protokolle gehören zu den am häufigsten auf kriminellen Marktplätzen angebotenen Daten.
Aktueller Status
Obwohl Lumma RedLine bei Neuinstallationen überholt hat, bleibt RedLine einer der am häufigsten anzutreffenden Stealer in bestehenden Marktplatz-Angeboten. Organisationen sollten daher neben neueren Varianten auch weiterhin auf RedLine-Infektionen achten.
Wie Passguard RedLine erkennt
Passguard überwacht die kriminellen Marktplätze und Telegram-Kanäle, auf denen RedLine-Protokolle gehandelt werden. Wenn infizierte Geräte, die Zugriff auf die Systeme Ihrer Organisation ermöglichen, zum Verkauf angeboten werden, alarmiert Passguard Ihr Sicherheitsteam mit den Details, die für ein schnelles Handeln erforderlich sind: Geräteinformationen, Malware-Typ, kompromittierte Sitzungen und der genaue Zeitrahmen der Infektion.
