Wer ist durch Infostealer-Infektionen gefährdet?
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Verfasst von Hochzeit von Anthony
— Mitgründer
Kurzantwort
Infostealer infizieren wahllos. Unternehmen tragen jedoch ein höheres Risiko, wenn sie auf im Browser gespeicherte Zugangsdaten setzen, Remote-Arbeit oder BYOD (Bring Your Own Device) ohne strenge Kontrollen zulassen oder es Mitarbeitern gestatten, sich von unverwalteten Geräten aus anzumelden. Bei realen Infektionen gehören IT-Administratoren, SaaS- und Managed-Service-Provider, Remote-First-Teams sowie Branchen mit dezentralem Zugriff wie das Gesundheits- und Bildungswesen zu den am stärksten betroffenen Gruppen. Das Risiko durch Infostealer hängt weniger von der Branche ab, sondern vielmehr davon, wie breit der Zugriff verteilt ist und wie leicht er gestohlen und missbraucht werden kann.
Was das organisatorische Risiko erhöht
Unternehmen tragen ein höheres Risiko, wenn sie:
Sich auf im Browser gespeicherte Anmeldedaten oder eine sitzungsbasierte Authentifizierung verlassen: einschließlich Cookies und Token.
Remotearbeit oder BYOD-Szenarien ohne strenge Kontrollen zulassen.
Mitarbeitern die Anmeldung von unverwalteten oder privaten Geräten aus gestatten.
International agieren: insbesondere mit Auftragnehmern oder regionalen Teams, bei denen Endpunktkontrollen fehlen.
Keine Transparenz über kompromittierte Anmeldedaten oder aktive, offengelegte Sitzungen haben.
Wer in der Praxis am härtesten getroffen wird
Bei realen Infektionen gehören zu den am stärksten betroffenen Gruppen:
IT-Administratoren und Entwickler: die häufig über Anmeldedaten für die Infrastruktur, den Quellcode oder privilegierte interne Tools verfügen.
SaaS- und Managed Service Provider: deren einzelnes Login Zugriff auf mehrere Kunden oder Mandanten gewähren kann, was ihre Kompromittierung extrem riskant macht.
Remote-First-Teams und KMUs: bei denen die zentrale IT-Governance begrenzt ist und browserbasierte Workflows dominieren.
Branchen mit verteiltem und dezentralem Zugriff: wie das Gesundheitswesen, das Bildungswesen und gemeinnützige Organisationen, die häufig gemeinsam genutzte Geräte verwenden oder bei denen eine vollständige Endpunktdurchsetzung fehlt.
Es geht um den Zugriff, nicht um die Identität
Das Risiko durch Infostealer hängt nicht davon ab, wer Sie sind. Es geht darum, wie Ihr Zugriff strukturiert ist, wie weit er verteilt ist und wie leicht er gestohlen und missbraucht werden kann. Passguard unterstützt Unternehmen in jeder dieser Risikokategorien, indem es gestohlene Sitzungen überwacht, sobald sie auf kriminellen Marktplätzen auftauchen.
