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Hadrian und Passguard bündeln ihre Kräfte in einer niederländischen Cybersicherheits-Partnerschaft

Amsterdam, 12. Mai 2025 - Zwei niederländische Cybersicherheitsunternehmen – Hadrian und Passguard – bündeln ihre Kräfte, um Unternehmen gegen die neue Welle von Cyberangriffen zu schützen. „Hacker ändern ständig ihre Methoden. Wir müssen das sehen, was Kriminelle sehen, und wissen, was sie wissen. Auf diese Weise ergreifen wir Maßnahmen, noch bevor der Angriff gestartet wird“, sagt Rogier Fischer, CEO von Hadrian.

Cyberkriminelle suchen ständig nach neuen Einfallstoren, die sie ausnutzen können, und nach frischen Techniken, um die Abwehrmechanismen eines Unternehmens zu umgehen. Wenn traditionelle Schwachstellen gut geschützt sind, ändern die Angreifer ihre Taktik. „Wenn alle Hintertüren von den Verteidigern verschlossen sind, versuchen Angreifer einfach, durch die Vordertür spazieren zu gehen – und zwar mit den Schlüsseln eines Mitarbeiters. Diese Schlüssel werden auf kriminellen Marktplätzen im Darknet gehandelt“, erklärt Tom Leijte, CEO von Passguard.

Die Partnerschaft erweitert die Sichtbarkeit von Unternehmen darauf, wie ein Hacker einen Angriff auf ihre Organisation starten könnte. Hadrian identifiziert und testet die mit dem Internet verbundenen, anfälligen Systeme einer Organisation, die ausgenutzt werden könnten, wie z. B. Server und Cloud-Umgebungen. Passguard erkennt Infostealer-Infektionen auf Mitarbeitergeräten, die auf kriminellen Marktplätzen zum Verkauf angeboten werden.

In den letzten 5 Jahren hat sich die Häufigkeit von Infostealer-Angriffen versechzehnfacht. „Sicherheitsteams sind nicht in der Lage, alle Infektionen zu erkennen, da sie auf unmanaged Geräten auftreten“, sagt Tom Leijte, CEO von Passguard. „Der Fokus von Passguard, Unternehmen darüber zu informieren, wie sich Infostealer-Infektionen auf ihr Geschäft auswirken, passt hervorragend zur Plattform von Hadrian, die potenzielle Bedrohungen testet. Auf diese Weise erfahren die Kunden von Hadrian, ob der durch die Infostealer ermöglichte Zugriff noch gültig ist.“

„Der Wert dieser Partnerschaft liegt darin, einen möglichst umfassenden Überblick über Cyberprobleme zu schaffen, bevor diese ausgenutzt werden. Unsere Kunden erhalten ab sofort Echtzeit-Warnungen darüber, wann, wo und wie ihre sensiblen Daten gehandelt werden. Wir identifizieren nicht nur die Angriffsfläche der Hacker, sondern verfolgen auch die Informationen, die auf kriminellen Marktplätzen im Darknet auftauchen“, schließt Fischer.