Befürwortung
„Gegenüber Infostealern waren wir praktisch blind“

Die Dimence Groep gehört zu den größeren Anbietern von psychiatrischer Versorgung, Wohlfahrtspflege und sozialen Dienstleistungen im Osten der Niederlande. Innerhalb der Dimence Groep ist die Versorgung in mehreren agilen Einheiten organisiert, die sich jeweils an eine spezifische Zielgruppe richten. Zusammen mit rund 2.800 engagierten Mitarbeitern, 1.500 begeisterten Freiwilligen und wertvollen Kooperationspartnern bieten sie eine patientennahe Versorgung und Unterstützung. Dabei verarbeiten sie täglich große Mengen an hochsensiblen Patientendaten, was hohe Anforderungen an die Datensicherheit stellt – auch über die Sichtbarkeit traditioneller Tools hinaus. Unter der Leitung von CISO Wim Jellema untersucht die Dimence Groep, wie sie sich vor Bedrohungen wie Infostealern schützen und diese frühzeitig erkennen kann.
Warum wollten Sie einen Einblick in das Thema Infostealer erhalten?
„Das Gespräch kam über unsere Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zustande. Sie wiesen darauf hin, dass Infostealer auf dem Vormarsch sind und auf kriminellen Marktplätzen viel Aktivität herrscht. Die Frage war: Wären Sie bereit zu prüfen, ob Daten im Zusammenhang mit Ihrem Unternehmen im Umlauf sind? Wir waren dafür offen. Wir wollen solche Dinge nicht erst entdecken, wenn es bereits zu spät ist.“
Waren Ihnen die Risiken durch Infostealer bereits bewusst?
„Nein, wir waren im Grunde blind für Infostealer. Natürlich hatten wir unsere Standardmaßnahmen implementiert. Aber Infostealer fallen aus diesen Rahmenbedingungen heraus. Das liegt vor allem daran, dass sie über unmanaged, also private und nicht vom Unternehmen verwaltete Geräte eindringen. Wir kannten nur die traditionellen Sicherheitslösungen, aber diese bieten keine Sichtbarkeit für dieses spezifische Risiko.“
Sie haben mit einem Infostealer Quick Scan von Passguard begonnen. Was kam dabei heraus?
„Wir waren erleichtert, dass unsere verwalteten Unternehmensgeräte nicht betroffen waren. Es wurden jedoch Infektionen auf den privaten Geräten von Mitarbeitern festgestellt. Das ist dennoch etwas, das einen unvorbereitet trifft. Denn diese Art von Infektionen kann das Sprungbrett für größere Sicherheitsvorfälle sein.“
Was hat Sie an den Ergebnissen am meisten überrascht?
„Die Screenshots, die Infostealer erstellen. Ich war überrascht zu sehen, dass anhand dieser Screenshots Informationen von Ihrem Desktop und aus Anwendungen einfach so offenliegen.“
Was haben Sie mit diesen Erkenntnissen gemacht?
„Wir haben mit dem Infostealer-Monitoring über Passguard fortgefahren. Nicht nur wegen dieses einen Scans, sondern um eine kontinuierliche Transparenz zu gewährleisten. Man erhält Warnmeldungen, sobald kompromittierte Geräte auftauchen, sodass man sofort handeln kann. Man läuft den Ereignissen nicht mehr hinterher.“
Wie lief die Implementierung ab?
„Sehr einfach und definitiv nicht zeitaufwendig. Unser technisches Team hat sich darum gekümmert, und ich habe sprichwörtlich kein einziges Wort von ihnen darüber gehört. Kein komplexes Projekt, keine aufwendigen Integrationen. Einfach ein Konto erstellen, auf Starten klicken und fertig.“
Wie passt das in Bezug auf das Budget in Ihre Realität?
„Bei Investitionen in die IT-Sicherheit ist es wichtig, die richtige Balance zwischen Kosten und dem gebotenen Schutz zu finden. Es muss einen nachweisbaren Nutzen bringen und letztendlich der Sicherheit und der Versorgung von Nutzern und Patienten zugutekommen. Bei Passguard ist das erfreulicherweise der Fall. Man erhält konkrete Warnmeldungen und kein vages Dashboard. Und der Preis ist sehr angemessen.“
Wem würden Sie das empfehlen?
„Jedem Unternehmen, das in irgendeiner Weise mit unmanaged Geräten zu tun hat. Denken Sie an Gesundheitsdienstleister, Behörden, kleine und mittlere Unternehmen – eigentlich an jeden, der mit sensiblen Daten arbeitet. Sie können zwar über eine erstklassige Sicherheitsausstattung verfügen, aber wenn Sie nicht wissen, was außerhalb Ihrer verwalteten Umgebung passiert, lassen Sie eine Sicherheitslücke offen.“
Lassen Sie sich sofort benachrichtigen, wenn infizierte Geräte und Sitzungen auf kriminellen Marktplätzen zum Verkauf angeboten werden.