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Infostealer-Infektion? Befolgen Sie diese 5 Schritte.

Wenn Sie vermuten, dass Ihr Unternehmen von einer Infostealer-Infektion betroffen ist, ist schnelles und entschlossenes Handeln von entscheidender Bedeutung. Befolgen Sie diese Schritte, um die Situation unter Kontrolle zu bringen und weiteren Schaden abzuwenden.

Wenn Sie vermuten, dass Ihr Unternehmen von einer Infostealer-Infektion betroffen ist, ist schnelles und entschlossenes Handeln entscheidend. Befolgen Sie diese Schritte, um die Situation unter Kontrolle zu bringen und weiteren Schaden zu verhindern.

Die Infektion identifizieren
Bestimmen Sie zunächst, welches Gerät und welcher Benutzer betroffen sein könnten. Verwenden Sie Daten wie kompromittierte Sitzungen (Benutzername), gerätespezifische Informationen (Hostname, IP-Adresse, Betriebssystem) und andere Netzwerkdaten, um die Quelle der Infektion aufzuspüren. Dies lässt sich häufig über Protokolldateien oder Überwachungswerkzeuge ermitteln, die ungewöhnliche Aktivitäten erkennen.

  1. Die Infektion isolieren
    Erklären Sie alle aktiven Sitzungen des betroffenen Benutzers für ungültig und erzwingen Sie umgehend das Zurücksetzen des Passworts. Dies verhindert, dass Angreifer gestohlene Sitzungen oder Anmeldedaten ausnutzen, um auf Systeme oder Daten zuzugreifen.

  2. Den Infostealer entfernen
    Verwenden Sie eine professionelle Lösung zur Malware-Entfernung, um das infizierte Gerät zu scannen und den Infostealer zu entfernen. Es ist wichtig, ein leistungsstarkes Tool zu wählen, das auf die Erkennung fortschrittlicher Malware spezialisiert ist. Für Privatanwender ist Sophos Home eine gute Option, da es sowohl bekannte als auch neue Infostealer-Varianten erkennen kann.

Nach dem Entfernen des Infostealers muss der Benutzer mehrere wichtige Schritte unternehmen, um weitere Risiken zu minimieren:

  1. Alle Passwörter ändern
    Gehen Sie davon aus, dass alle Ihre geschäftlichen und privaten Passwörter gestohlen worden sein könnten. Ändern Sie jedes Passwort und wählen Sie starke, einzigartige Passwörter für jedes Konto. Aktivieren Sie nach Möglichkeit die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) für zusätzliche Sicherheit. Ein Passwort-Manager kann Ihnen dabei helfen, einzigartige Passwörter sicher zu generieren und zu speichern.

  2. Aus allen Sitzungen abmelden
    Angreifer haben sich möglicherweise bereits über gestohlene Zugangsdaten Zugriff auf Ihre Konten verschafft. Nutzen Sie daher für Dienste wie Google, Microsoft und soziale Medien die Option „Von allen Geräten abmelden“ oder „Aus allen Sitzungen abmelden“. Dadurch wird sichergestellt, dass alle aktiven Sitzungen beendet werden und kein unbefugter Zugriff mehr möglich ist.

Durch das Befolgen dieser Schritte können Sie den Schaden durch eine Infostealer-Infektion begrenzen und weitere Risiken für Ihr Unternehmen und Ihre persönlichen Daten verhindern.