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SpyCloud: „50 % der Anmeldedaten im Darknet stammen von Infostealern“

Infostealer sind auf dem Vormarsch und mit ihnen die Statistiken, die diese wachsende Bedrohung erfassen. Viele Unternehmen veröffentlichen Berichte, aber was bedeuten diese Zahlen wirklich? Wir haben die Daten genauer analysiert, um Ihnen die ganze Geschichte zu präsentieren. Sie haben keine Zeit, alles durchzugehen? Unser Passguard-Bewertungssystem stuft den Wert von Statistiken auf einer Skala von 1 bis 5 ein. Praktisch, oder?
Infostealer sind auf dem Vormarsch, und mit ihnen auch die Statistiken, die diese wachsende Bedrohung erfassen. Viele Unternehmen veröffentlichen Berichte, aber was bedeuten diese Zahlen wirklich? Wir sind tiefer in die Daten eingetaucht, um Ihnen die ganze Geschichte zu erzählen. Keine Zeit, sich alles durchzulesen? Unser Passguard-Bewertungssystem bewertet den Wert von Statistiken auf einer Skala von 1 bis 5. Praktisch, oder?
Das traditionelle Bild von geleakten Daten im Darknet betrifft oft massive Datenpannen, bei denen große Mengen persönlicher Daten wie Passwörter veröffentlicht werden. Diese Daten sind jedoch häufig veraltet. Beispielsweise kann ein Passwort bei einem Hack im Jahr 2019 gestohlen worden sein, obwohl das Konto bereits 2013 erstellt wurde, und der Daten-Dump taucht möglicherweise erst 2023 im Darknet auf. Bei Infostealern ist das anders. Die Malware stiehlt die neuesten Sitzungen und Anmeldedaten, die zu diesem Zeitpunkt im Browser des Benutzers gespeichert sind. Für Hacker ist die Qualität dieser Daten viel höher.
SpyCloud stellte in einem zuvor veröffentlichten Bericht fest, dass Infostealer-Infektionen die traditionellen Datenpannen auch in Bezug auf die Quantität überholen. In ihrem jährlichen Identity Exposure Report von 2023 stellte SpyCloud fest, dass 48,5 % der 721 Millionen neu im Darknet veröffentlichten Anmeldedaten von Infostealern stammten.
In der Ausgabe von 2024 lieferte SpyCloud jedoch kein Update zu dieser Statistik, möglicherweise weil der Anteil leicht gesunken war. So wurden beispielsweise im Jahr 2022 rund 350 Millionen Anmeldedaten aus Infostealer-Protokollen veröffentlicht, während diese Zahl im Jahr 2023 auf 344 Millionen sank.
Fazit
Die Analyse von SpyCloud zur Herkunft veröffentlichter Anmeldedaten bietet eine neue Perspektive auf die Auswirkungen von Infostealern. Der einzige Wermutstropfen ist, dass die Statistik im Jahr 2024 nicht aktualisiert wurde und kein klarer Zeittrend erkennbar ist. Dennoch trägt dieser Bericht zu einem besseren Verständnis des Einflusses von Infostealern bei, weshalb wir ihm vier Punkte geben.
Lassen Sie sich sofort benachrichtigen, wenn infizierte Geräte und Sitzungen auf kriminellen Marktplätzen zum Verkauf angeboten werden.