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NordVPN: „154 Millionen niederländische Cookies gestohlen“

Infostealer sind auf dem Vormarsch und mit ihnen die Statistiken, die diese wachsende Bedrohung dokumentieren. Viele Unternehmen veröffentlichen Berichte, aber was bedeuten diese Zahlen wirklich? Wir sind tief in die Daten eingetaucht, um Ihnen die ganze Geschichte zu präsentieren. Sie haben keine Zeit, alles durchzugehen? Unser Passguard-Bewertungssystem stuft den Wert von Statistiken auf einer Skala von 1 bis 5 ein. Praktisch, oder?

Infostealer sind auf dem Vormarsch und mit ihnen die Statistiken, die diese wachsende Bedrohung erfassen. Viele Unternehmen veröffentlichen Berichte, aber was bedeuten diese Zahlen wirklich? Wir sind tiefer in die Daten eingetaucht, um Ihnen die ganze Geschichte zu erzählen. Sie haben keine Zeit, alles durchzugehen? Unser Passguard-Bewertungssystem bewertet den Wert von Statistiken auf einer Skala von 1 bis 5. Praktisch, oder?

NordVPN hat eine Statistik, die unsere Aufmerksamkeit erregt hat: gestohlene Cookies in den Niederlanden. Laut ihrer Untersuchung wurden weltweit insgesamt 54 Milliarden Cookies gestohlen, von denen zu diesem Zeitpunkt 17 % noch aktiv waren. Die Mehrheit dieser Cookies wurde über Infostealer wie Redline, Vidar, Raccoon und Metastealer gestohlen, obwohl auch einige Trojaner beteiligt waren.

Etwa die Hälfte dieser Cookies enthielt Länderdaten, was es NordVPN ermöglichte, deren geografische Verteilung abzuschätzen. Für die Niederlande wurden 154 Millionen gestohlene Cookies identifiziert, womit das Land weltweit auf Platz 38 liegt. Obwohl diese Zahl bemerkenswert ist, waren für 27 Milliarden Cookies keine geografischen Daten verfügbar, was darauf hindeutet, dass die tatsächliche Anzahl gestohlener niederländischer Cookies wahrscheinlich viel höher ist, obwohl sie nicht genau zugeordnet werden können.

Es besteht eine gewisse Unsicherheit hinsichtlich des Inhalts der Cookies. Von den 54 Milliarden Cookies konnten nur 12 Milliarden auf ihren Inhaltstyp hin analysiert werden, z. B. Session-Cookies oder Cookies mit geografischen Daten. Der Grund, warum die restlichen 42 Milliarden nicht untersucht werden konnten, bleibt unklar.

NordVPN gibt je nach Cookie-Typ an, ob sie noch gültig sind. Dies ist für Session-Cookies, Login-Cookies und Authentifizierungs-Cookies relevant, weniger jedoch für statische Daten wie Name, E-Mail-Adresse oder Wohnort. Ein auffälliges Ergebnis war, dass in einer halben Million Cookies Informationen über die sexuelle Orientierung gefunden wurden. In einigen Ländern könnte dies eine sensible Information sein – ein Risiko, das NordVPN zu Recht hervorhebt. Der Hinweis, dass 26 % dieser Cookies noch aktiv waren, erscheint jedoch weniger relevant, da sich diese spezifische Information – wie die sexuelle Orientierung – kaum ändert und für diejenigen, die die Cookies bereits besitzen, zugänglich bleibt.

Fazit

NordVPN bietet einen wertvollen Einblick in einen häufig übersehenen Aspekt der Cybersicherheit: die Rolle gestohlener Cookies. Obwohl es einige Fragen zur Vollständigkeit der Analyse gibt, insbesondere in Bezug auf die fehlenden Daten und die Gültigkeit bestimmter Informationen, ist die Untersuchung ein guter Schritt nach vorn. Wir hoffen, dass NordVPN diese Forschung in Zukunft ausbauen wird.