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Warum ist das Risiko durch Infostealer so schwer zu bewältigen?

Die Bewältigung des Infostealer-Risikos ist nicht nur aufgrund der Vielseitigkeit und der getarnten Natur dieser Malware eine Herausforderung, sondern auch wegen des Ortes, an dem das Risiko hauptsächlich auftritt: auf unüberwachten Geräten, die Zugriff auf interne Umgebungen haben, wie beispielsweise den persönlichen Laptops von Mitarbeitern oder den Computern von Lieferanten.
Die Bewältigung des Infostealer-Risikos ist nicht nur wegen der Vielseitigkeit und der unauffälligen Natur dieser Malware eine Herausforderung, sondern auch wegen des Ortes, an dem das Risiko primär auftritt: auf unmanaged (nicht verwalteten) Geräten, die Zugriff auf interne Umgebungen haben, wie z. B. den persönlichen Laptops von Mitarbeitern oder den Computern von Lieferanten.
Dieses Problem hat zwei Hauptursachen. Erstens fehlen auf diesen Geräten technische Sicherheitsmaßnahmen. Antiviren-Lösungen für Endverbraucher sind gegenüber den fortschrittlichen Taktiken von Infostealern oft wirkungslos. Zweitens spielt das Nutzerverhalten eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Infostealer-Infektionen.
Betrachten wir zunächst die technischen Maßnahmen. Antiviren-Lösungen für Unternehmen sind im Allgemeinen besser gerüstet, um Infostealer zu erkennen. Dies liegt daran, dass diese Systeme eine umfassendere Überwachung des Softwareverhaltens bieten und kontinuierlich danach scannen. Auf der anderen Seite verlassen sich Antivirenprogramme für Endverbraucher oft auf das Erkennen bekannter Codestrukturen von Schadsoftware. Die Entwickler von Infostealern nutzen dies aus, indem sie ständig neue Versionen der Malware veröffentlichen, sodass Endverbraucher-Lösungen kaum Schritt halten können.
Das Problem des Nutzerverhaltens ist noch schwerer zu lösen. Die meisten Infektionen beginnen mit unsicheren Download-Praktiken, wie dem Installieren nicht verifizierter Software oder dem Öffnen verdächtiger E-Mail-Anhänge. Dies ist besonders auf persönlichen Geräten üblich, auf denen Nutzer in der Regel weniger vorsichtig sind. Viele Mitarbeiter sind sich der Risiken nicht bewusst, die ihr Online-Verhalten zu Hause für ihren Arbeitgeber darstellt.
Den Zugriff von unmanaged Geräten vollständig auszuschließen, ist für moderne Unternehmen eine Herausforderung. In der heutigen hybriden Arbeitswelt arbeiten viele Mitarbeiter remote und nutzen persönliche Geräte für den Zugriff auf Unternehmensinformationen. Dies führt zu einer komplexen Sicherheitslandschaft, da IT-Teams Schwierigkeiten haben, diese unmanaged Geräte effektiv zu überwachen und zu kontrollieren.
Diese Diskrepanz führt dazu, dass Unternehmen zwar die Verantwortung für die Sicherheit tragen, aber keine Kontrolle über die Geräte haben, die auf sensible Daten zugreifen. Infolgedessen wird das Infostealer-Risiko – das ohnehin schon wegen seiner hochentwickelten und unauffälligen Natur gefährlich ist – noch schwerer beherrschbar. Glücklicherweise gibt es Maßnahmen, die ergriffen werden können, um dieses Risiko zu minimieren.
Lassen Sie sich sofort benachrichtigen, wenn infizierte Geräte und Sitzungen auf kriminellen Marktplätzen zum Verkauf angeboten werden.